Kürzere Behandlungszeiten mit dem Augenpflaster

Ein amerikanisches Forscherteam will die Okklussionsdauer bei Amblyopiepatienten reduzieren

In der jüngeren Forschung gibt es Hinweise darauf, dass die Effekte einer Okklusionstherapie durch ergänzende Maßnahmen noch weiter optimiert werden können.
Aktuell konnte Michael Repka Johns-Hopkins-Kinderzentrum in Baltimore (USA) in einer Studie zeigen, dass dies auch für die Okklusionszeiten zutreffen kann. So kann durch das regelmäßige Ausführen sogenannter „naher Arbeiten“ (gemeint sind augennahe Tätigkeiten, wie Malen, Lesen etc.) während der Okklusion die Behandlungsdauer von Amblyopiepatienten auf bis zu 2 Stunden täglich reduziert werden, ohne dass dabei eine Verminderung des Gesamtbehandlungserfolgs eintritt.

Was bisher nur für Kinder mit leichter Amblyopie gezeigt werden konnte, soll nun auch bei schwereren Fällen von Amblyopie überprüft werden.

Zur Studie und den Untersuchungsergebnissen.

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