Augenschutz beim Sport

Augenschutz beim Sport

Wie jeder weiß, hält Sport fit und gesund. Beim Sport und beim Toben kann Ihr Kind nicht nur alle seine Kräfte und physischen Möglichkeiten erproben, sondern auch richtig viel überschüssige Energie verbrauchen. Sport und Bewegung sind also ein sehr wichtiger Ausgleich für Ihr Kind. Dabei sollte man trotz allem gut auf seine Augen aufpassen. Das gilt für Kinder mit und ohne Brille.

Wenn bei Sport-Unfällen die Augen betroffen sind, kann das von Verletzungen der Hornhaut, über Lidschwellungen bis zu inneren Augenverletzungen, wie zum Beispiel zu inneren Blutungen, einem Einreißen der Iris oder sogar zur Netzhautablösung führen. Natürlich sollte man bei ernsten Unfällen sofort den Arzt aufsuchen.

Für viele raue Sportarten gibt es deshalb Helme, die die Augen mit einem Schirm oder einem Visier schützen. Sogar Helme für Kinder mit einseitiger Amblyopie findet man auf dem Markt. Bei diesem ist eine Seite des Gesichtes besonders geschützt, denn durch das Abkleben eines Auges ist das Gesichtsfeld eingeschränkt, sodass man den nahenden Ball nicht mehr so schnell bemerkt.

Kinder mit Kurz- oder Weitsichtigkeit können beim Sport je nach Bedarf Kontaktlinsen oder eine Sportbrille tragen. Letztere ist durch ein Gummiband gesichert, damit sie nicht von der Nase rutscht und sollte bruchsichere Linsen z.B. aus Polycarbonat haben. Dort, wo es speziell für die Sportart Schutzbrillen gibt, kann man diese auch der Sehstärke des Kindes anpassen lassen.

Vertrauen in die Schutzreflexe Ihres Kindes dürfen Sie aber auch haben. Durch den Gesichtsschutzreflex, bei dem man das Gesicht aus der Gefahrenquelle dreht oder es mit erhobenem Arm schützt und den Lidschlussreflex werden viele Unfälle, die das Sehen beschädigen können, verhindert.

 

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Amblyopie-Admin